Gr├╝ne Utopie mit verheerenden Folgen

Unter der verführerischen Bezeichnung «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)» entscheiden wir am 25. September an der Urne über eine eidg. Volksinitiative der „Grünen“. Ja wer will denn nicht „nachhaltig und ressourcenschonend“ leben und wirtschaften? Also dieser Vorlage in politischer Korrektheit begeistert zustimmen? Vor der Initiative „Grüne Wirtschaft“ und ihren tiefgreifenden negativen Folgen für alle sei jedoch gewarnt! Sie reiht sich nahtlos in die Liste der grünrot-ideologischen Volksbegehren ein, die in jüngerer Vergangenheit „Gerechtigkeit, Sozialwohltaten und Umweltschutz“ vorgegaukelt, aber die damit verbundenen immensen volkswirtschaftlichen Schäden nonchalant unter den Tisch gewischt haben. Ich denke da unter anderem an Volksbegehren wie „1:12-Initiative“, „bedingungsloses Grundeinkommen“ oder „Energie- statt Mehrwertsteuer“.

Im Initiativtext „Grüne Wirtschaft“ heisst es unter anderem „verschwurbelt“: «Bis ins Jahr 2050 wird der ‹ökologische Fussabdruck› der Schweiz so reduziert, dass er auf die Weltbevölkerung hochgerechnet eine Erde nicht überschreitet.» Nein, niemand ist von mangelnder Intelligenz geschlagen, wenn man auch nach dem dritten Lesen dieses Wunschdenkens nicht versteht, was die Grünen eigentlich meinen. Auf die Schliche kommt man ihnen erst, wenn man die daraus erwachsenden Konsequenzen nachvollziehen will: Die Initiative will nämlich nichts anderes, als dass unser Ressourcenverbrauch – zum Beispiel beim Essen, beim Heizen, in der Mobilität oder in der Stromnutzung – innert 35 Jahren um mindestens zwei Drittel (!) des heutigen Verbrauchs reduziert sein muss! Staatlich verfügt, akribisch überwacht und sanktioniert bzw. besteuert. So simpel geht grüne Politik: Man provoziert fahrlässig einen immensen Mangel und bewirtschaftet diesen mit enormen Komforteinbussen, gigantischen Kostensteigerungen im Konsum und bei den Steuern (u.a. mit Lenkungsabgaben) sowie mit einer kaum vorstellbaren Staatsbürokratie zur Überwachung und Durchsetzung.

Dies trotz stetig wachsender Wohnbevölkerung in unserem Land, gerade durch Zuwanderung aus Nachbarländern und durch kaum eindämmbare Flüchtlingsströme. Ob sich die Grünen die Realisierbarkeit ihrer Utopie unter diesem Aspekt auch schon einmal überdacht haben? Sie gehören ja zu den lautesten Verfechtern einer „grenzenlosen Humanität“ für alle Arten von Zuwanderern.

Würde die Initiative am 25. September angenommen, so dürften wir unsere Wohnräume auch im härtesten Winter nur noch bei staatlich verfügten tiefen Raumtemperaturen, aber bei enorm hohen Heizölkosten beheizen. Wir müssten uns beim Einkauf von Produkten des täglichen Verbrauchs auf Angebote einschränken, die strikte „nachhaltig“, also auch praktisch ausnahmslos im eigenen Land, hergestellt worden sind. Wir müssten an der Tanksäule Treibstoffpreise berappen, die weit über den heutigen Literpreisen liegen. Hauseigentümer würden gezwungen, enorme Investitionen in die Energieeinsparung ihrer Liegenschaften zu tätigen. So würden auch die Mieten weiter steigen. Und dies sind nur vier Beispiele an Konsequenzen aus dieser Initiative. Ganz klar: Diesem grün-ideologische Unsinn unter einem aus dem Ruder gelaufenen „Gutmenschentum“ muss am 25. September mit einem klaren Nein der Riegel geschoben werden.